Das internationale Symposium der Skulptur

Mittwoch, Oktober 04, 2006

Das internationale Symposium der Skulptur endete mit einer positiven Bilanz

Am 26. September 2006 endete mit großem Erfolg und großer Zufriedenheit, von Seiten der Künstler und der Organisatoren her, das internationale Symposium der Skulptur. Der Stadtrat von Vinhais - Portugal, unterstützte die Organisatoren und half bei der Realisierung des internationalen Symposiums der Skulptur, das seit dem 4. September in Vinhais stattfand.
In der nachfolgenden Zusammenfassung beschreiben wir nun die Skulpturarbeiten von fünf Künstlern.

Carlos Barreira
Er meißelte ein Kunstwerk Namens „Bulideira“, welches im Wesentlichen aus Granit der Region gefertigt wurde. Dieses Kunstwerk ist zweifellos eines der komplexesten und kompetentesten von seinen „Bulideiras“. Er nutzte für diese Arbeit verschiedenste Materialien und baute erzählende und symbolische Elemente in seine Arbeiten ein.

Manuel Patinha
Meißelte „Laços de Concordia“ und versuchte damit die Nähe von Vinhais zwischen Spanien und Portugal auszudrücken. Dieses ausgezeichnete zeitgenössische Kunstwerk wurde aus Granit und Stahlplatten gearbeitet und ist 5m hoch, 2,30m breit und 0,90m dick.

Paco Pestanã
Schnitzte „Torre de Marfim“. Dieses großartige Kunstwerk wurde aus Kastanienholz gefertigt und ist ca. 5m hoch. Es zeigt einen Turm mit Kriegern, die in einer Schlacht kämpfen und dabei landwirtschaftliche Werkzeuge für ihre Verteidigung verwenden. (Ihr Wappen befindet sich im Stamm der Skulptur).

Paulo Moura
Fertige „Cepa velha Retorcida“ aus gewöhnlichem Stahl. Dabei wurden mehrere Skulpturen zu einer 7m hohen Skulptur zusammengesetzt. Die Unterseite hat die Form einer zerfallenen Schieferwand, die zusammengenommen wie ein verfallener Weinstock aussieht. Die Skulptur repräsentiert die „Torsion des Weinstocks“ da der Name Vinhais sich aus dem Wort „Vinha“ (Weinstock) ableitet. Der junge Paulo Moura hat sich mit diesem Kunstwerk auf dem Symposium im Wettbewerb gegen andere namenhafte internationale Künstlern wie etwa Manuel Patinha, Paco Pestana, Carlos Barreira und Paulo Neves durchgesetzt.
Paulo Moura hat am Symposium der Stahlskulpturen als Assistent eines Künstlers teilgenommen. Dennoch blieb sein Talent nicht unentdeckt, denn der Koordinator Manuel Cruz, der ihn auf das internationale Symposium der Skulptur eingeladen hat, wurde auf ihn aufmerksam.

Paulo Neves
Fertige „Vinhais e o Anjos“. Dabei handelte es sich um ein 5m hohes Kunstwerk, das aus Stahlplatten gearbeitet wurde und auf einem Betonsockel steht, der mit Granit der Region eingekleidet wurde. Der obere Teil symbolisiert ein Weinstockblatt und zwei Engel, die als Schutzengel den Weinstock beschützen sollen. Beleuchtet wird die Skulptur aus ihrem Inneren heraus.

Die Durchführung des internationalen Symposiums der Skulptur in der Stadt Vinhais verfolgt als wesentliche Zielsetzung die Entwicklung von zeitgenössischer künstlerischer Arbeit der Region von Vinhais um diese mit Skulpturen auszustatten, die als moderne Symbole jegliche Zeit überdauern.
Trotz der ungünstigen Stadtentwicklung der Stadt Vinhais in den nächsten Monaten, werden alle Skulpturen an ihren jeweiligen Plätzen in den ersten Monaten des Jahres 2007 aufgestellt und entgültig am 20. Mai 2007, dem Feiertag der Stadt Vinhais, in einer feierlichen Eröffnung eingeweiht.
Die Entwicklung dieses Symposiums wird und wurde durch die ARTESCULTURAS (http://artesculturas.blogspot.com/) unterstützt. Die Webseite ermöglicht Interessierten einen Einblick in die „Kunst der Skulpturen“ (und dies sowohl portugiesisch Interessierten, als auch Interessierten aus anderen Ländern). Registriert wurden dabei schon Zugänge aus Nord-, als auch Südportugal und den autonomen Regionen (Madeira), sowie aus Spanien, Frankreich, Deutschland, England, Österreich, USA, Brasilien und New Zealand. Aber noch viele weitere zeigten Interesse oder ihr Interesse wurde geweckt.

Nach dem großen Erfolg des Symposiums überlegen die Organisatoren dieses nun nicht nur 2007 in Portugal, sondern auch in den nächsten drei Jahren möglicherweise international, also auch in anderen Ländern, zu realisieren.
Damit „wetten“ wir auf die neue Generation der Künstler.
Wir garantieren ein oder zwei neuen Künstlern mit Qualität im Symposium.